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Donnerstag, 5. September 2013

Westcoast Roadtrip - Tag 15


Geschehnisse vom 30.06.2013:

Da unsere Vorräte zur Neige gingen und wir auch noch die Whalesharktour buchen wollten, stand für diesen Tag Exmouth auf dem Programm.
Die knapp 100 km sind schnell weg gefahren und nach dem Einkaufen ging es dann ab ins Whalesharkbüro. 
Wir wollten erst auf das Boot am Montag, aber da dort auch schon zwei tauchen wollten, und dazu noch irgendwelche Students auf dem Boot waren, entschieden wir uns für das Boot am Dienstag. Das mit dem Tauchen sollte ich vielleicht kurz erklären: Durch unseren Gutschein, den wir in dem Hostel in Coral Bay ergattern konnten, bekamen wir zum einen 20 $ Rabatt, ein T- Shirt, ein Handtuch und einen kostenlosen Tauchgang. Da aber immer nur zwei Tauchlehrer auf dem Boot waren, wäre es am Montag einfach zu voll geworden. 
Im Endeffekt egal, da das Wetter sowieso immer gut sein sollte. 
So buchten wir unsere Tour für den 02.07.. 
Nachdem die Scheinchen den Besitzer geändert hatten, konnten wir sogar noch das WiFi benutzten. Und das war nicht so ein Popel WiFi sondern richtig schön schnell. 
Nachdem unsere kleine Internetsession vorbei war, fahren wir zum Wasser auffüllen. Toast musste für die nächsten Tage erst einmal ausfallen, aber wir waren partout nicht bereit, 5$ für eine Packung zu bezahlen. 
Auf dem Weg zurück tanken wir am Leuchtturm, der so ca. auf halber Strecke zum Campingplatz liegt. Komischerweise war es dort billiger als in der Stadt. Auch wenn die Zapfsäulen dort noch weiter von der nächsten Zivilisation entfernt waren...
Nachdem wir dann noch abgewaschen hatten, was mal wieder bitter nötig war, geht es zurück „nach Hause“. 
Aber wir biegen nicht gleich auf unseren Campingplatz ab, sondern fahren noch zum Yardie Creek. Eine Art Hauptattraktion im Cape Range Nationalpark. Wir trafen noch ein paar Franzosen, die ein Bergkänguru von einem Felsvorsprung „retten“ wollten. Das erledigte das Känguru dann am Ende selber mit ein paar beherzten Sprüngen...
Als wir zurück zum Auto gingen, stand die Sonne schon tief. Eine sehr gefährliche Zeit zum Zurückfahren.

Und wäre ich nicht mit meinen tollen Reflexen gesegnet, dann gäbe es jetzt deutlich weniger Kängurus auf der Welt ;) ...





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Freitag, 19. Juli 2013

Melbourne to Perth Roadtrip - Tag 8


Geschehnisse vom 30.05.2013:

Als ich meine Augen am Morgen aufmache, blicke ich direkt auf einen Doppel Regenbogen - kann aufwachen schöner sein?
Nach dem Frühstück und einer Weile, in der Wolfgang verschwunden war (war auch auf dem Berg), geht der Trip weiter. Geoff blieb noch einen Tag im Nationalpark, aber er wollte ja auch nicht nach Perth reinfahren. Unsere Wege hätten sich von daher sowieso bald getrennt. 
Wir gucken uns dann natürlich noch die anderen Buchten an. Alle super. Immer das gleiche türkisfarbene Wasser. 
Auf dem Weg aus dem Nationalpark entdecken wir dann noch ein kleines Buschfeuer. Als wir uns die Sache genauer angucken, handelt sich es mehr um einen schwelenden Baumstamm. Diesen löschen wir dann natürlich. Auch wenn Wolfgang die Sache ein bisschen dramatischer gemacht hat als sie war ;).
In Esperance tanken wir und checken die Luft in den Reifen. Wir kommen mit einem älteren Mann ins Gespräch, welcher sich über die 60 psi wundert, die wir auf die Reifen draufmachen. Das scheint schon ziemlich viel zu sein. Er meint, dass er schon allerhand Reifen gewechselt hat, so was hätte er jedoch noch nie gesehen. 
Doch wir lassen das ganze erst mal so, da es ja auch in der Innenseite der Fahrertür steht.   Wir können dann nicht gleich weiter, da Wolfgang noch seine Kumpels auf der Farm anrufen muss, um ihnen zu sagen was er dort vergessen hat. Sie würden ihn in ein paar Tagen dann in Perth treffen, um gemeinsam den Urlaub auf Bali anzutreten.  
Nachdem das auch erledigt war, fahren wir den Tourist Drive entlang. Dieser führt direkt an der Küste entlang und verbindet die ganzen Buchten. 
Das ganze war dann, wie sollte es auch anders sein, ziemlich nice. Es hatte zwar etwas angefangen zu Regnen, aber das tat der Landschaft keinen Abbruch. 
Nach dem Tourist Drive, welcher ein Rundkurs war und somit auch wieder in die Stadt endete, fuhren wir noch mal zur Tankstelle. Wolfgang hatte den Einwand gebracht, dass wir ja nicht voll beladen sind. So ließen wir etwas Luft aus den Reifen und verließen Esperance in Richtung Albany. Denn am Morgen hatten wir entschieden, doch die große Runde zu fahren. 
Als wir knapp 30 km aus der Stadt raus waren, öffnen sich auf einmal die Schleusen im Himmel und es fängt an zu schütten. Die Redewendung „Aus Eimern schütten“ würde wohl sehr gut auf diese monsunartigen Regenfälle passen, auch wenn selbst das noch etwas untertrieben wäre. Teilsweise hatten wir wirklich nur 10 Meter Sicht. 
Als es schon dämmert und wir zu einer Tankstelle einbiegen, treffen wir auf ein paar andere Backpacker. Die Tankstelle hatte dann zu. Aber ein paar Kilometer war die nächste. Es regnete zu diesem Zeitpunkt übrigens immer noch...
In der Dunkelheit müssen wir uns dann einen Schlafplatz suchen. Im Camp6 steht ein kostenloser Campingplatz drin und den fahren wir dann an. Als wir vor verschlossenen Toren stehen, und das ganze auch nicht mehr ganz so kostenlos aussieht, gucken wir in ein paar dunklen Nebenstraßen. Am Ende stellen wir uns direkt an den Strand auf einen Parkplatz, auf dem keine „Overnight-Stay-Verbots-Schilder“ standen. 

Im Regen, mit ein bisschen Schutz durch die Kofferraumklappe, wärmen wir dann noch schnell unsere Pasta vom Vortag auf. Und dann ruft auch schon wieder das warme Bettchen...

Und noch mehr Bilder:







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Melbourne to Perth Roadtrip - Tag 7


Manche werden es nicht glauben, aber ich lebe noch und habe den Blog auch nicht eingestellt. Auf dem Weg von Perth nach Broome gab es einfach zu wenig Empfang. Und selbst hier in Broome, gibt es kein free WIFI.


Geschehnisse vom 29.05.2013:

Gegen halb sieben geht es dann auch schon raus aus den Federn. Nach einem gesunden Frühstück warten wir noch kurz auf Geoff und dann fahren wir zusammen nach Esperance. In Norseman, der ersten größeren Stadt nach dem Nulllabor tanken wir kurz auf und setzten unseren Trip nach Esperance fort. Die Landschaft auf dem Weg unseres
Schlafplatzes nach Norseman kam mir ziemlich australisch vor. Eine gerade Straße, diese irgendwie typischen Bäume am Rand und leicht rötliche Erde. 
Von Norseman dauerte es dann nicht mehr so lange bis wir in Esperance waren. Aber diese Zeit und die Distanzen sind hier ja auch sehr anders. 200 Kilometer kommen einem hier dann halt vor wie ein Klacks.
In Esperance füllten wir dann erst einmal unsere Vorräte auf. Sowohl Essen, wie auch Bier und Eis für die Kühlbox. Leider haben wir erst, nachdem wir einkaufen waren, den Woolworth gesehen, der ja bekanntlich wesentlich billiger als IGA ist. 
Dann mussten wir noch mal so ca. 100 km in den Cape le Grand Nationalpark reinfahren. Am Eingang mussten wir den Parkeintritt von 11$ pro Auto in einen kleinen Schlitz werfen, da gerade kein Ranger da war. Aber schon dort war der Blick einfach nur unbeschreiblich schön. Eine kleine Bergkette, viel grünes Brachland, gesprenkelt mit dunklen Büschen und dann der sagenhaft türkise Ozean. Dazu die Sonne, die mit ihren hellen Strahlen gegen die Wolken ankämpfte. - Einfach traumhaft. 
Nach diese ersten Eindruck fuhren wir dann weiter zum Campingplatz direkt hinter den Dünen. Natürlich sind wir gleich an den Strand gelaufen. Dort bot sich uns dann ein weiteres sagenhaftes Bild: Vor uns zwei wilde Pferde die durch den weißen Sand trabten. 
Schnell drehten sie dann aber ab und gingen in den Galopp über, als Wolfgang auf sie zu rannte ;).
Als wir wieder bei den Van‘s waren ließen wir den Karibikflair auf uns wirken und setzten uns zusammen. Es war noch relativ früh und mir war nicht nach Rumgesitze. Also beschloss ich den angrenzenden Berg mal unter die Lupe zu nehmen. Ich schnappte mir meine Kamera und los ging es. 
Und tatsächlich führte ein Weg den Berg hoch und dann zur nächsten Bucht. Gleich am Fuße des Berges begegnete ich ein paar Kängurus, die sich aber nicht von mir stören ließen. Ich hatte eigentlich zu mir selbst gesagt, dass ich nur zum ersten Lookout gehe und ein paar Fotos mache. Aber da hatte mich die Landschaft schon in ihrem Bann und so drang ich immer weiter in den Busch vor. 
Auf einem weitläufigen Steinplateau entschied ich dann nach ca. einer Stunde Wandern umzukehren. Ich hatte kein Wasser dabei und außerdem stand die Sonne schon bedrohlich tief. 
Das mit dem Wasser wäre mir dann auch wahrscheinlich gar nicht zum Verhängnis geworden. Denn es gab eine natürliche Quelle aus der das Wasser nur so raussprudelte. Doch der Rückweg wäre durch das mangelnde Tageslicht zu einer Tortur geworden. So habe ich es dann leider nicht bis zur ersten Bucht geschafft, wo der Weg hingeführt hätte. Auf dem Rückweg sprangen dann relativ lange zwei Kängurus vor mir her. Bis sie bemerkten, dass man den Weg ja auch nach links oder rechts verlassen kann. 
Barfuß ging es dann via dem Strand zurück ins „Camp“. Und ich kann euch sagen, der Sand war sagenhaft schön weich ;).
Erfreut stellte ich fest, dass das Nudelwasser schon über der Gasflamme erhitzt wurde. Um halb sechs, ca. 10 Minuten nachdem ich zurück war, geht dann die Sonne unter. Perfektes Timing. Zum Abendbrot gibt es dann Pasta in indischer Sauce mit Würstchen. Mit der wohligen Wärme des Essens, im Bauch, gingen wir dann mit unseren Klappstühlen zum Strand. 
Der Sternenhimmel war unglaublich, aber leider war es ziemlich kalt. Selbst mit zwei Jacken fror man noch. Aber eisig hielten wir alle bis 7:30 Uhr durch. 

Freuten uns dann jedoch umso mehr auf unsere warmen Schlafsäcke ;)

Und wie immer noch mehr schöne Bilder:








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