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Freitag, 20. Dezember 2013

See ya Oz, and Welcome Fiji


Geschehnisse vom 04.12.2013:

Der letzte Tag in Australien war recht ereignislos. Lars wollte zu der Firma, bei der er seine Ausbildung in Deutschland gemacht hatte. Davon wollte ich ihn auf keinen Fall abbringen. 
Isabel hatte in der Zwischenzeit einen Lift nach Melbourne gefunden. So trennten sich unsere Wege auf dem Campingplatz :( - war eine echt schöne Zeit und wir treffen uns auf jeden Fall wieder :D
Nachdem Lars bei seiner Firma mittelmäßigen Erfolg hatte, sind wir in eine Vorstadt von Sydney gefahren. Dort sind Lars und Theresa zu einer Jobagentur. Ich ging den Weg zur nächsten Commonwealth Filiale. Es war Zeit das Konto zu schließen. 
Der ganze Prozess dauerte nicht lange, womit wir dann auch schnell weiter konnten. Eigentlich wollten wir nach Bondi Beach, verpassten dann jedoch die Ausfahrt, fuhren über die Harbor Bridge und landeten am Ende in Manly. Auch ein schöner Platz für den letzten Abend in Australien :)
Wir legten uns ein wenig an den Strand, guckten den Surfern zu und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Es stand die Idee Essen zu gehen, aber Lars meinte dann, dass man ja auch ein BBQ am Strand machen könnte. 
So zogen wir dann mit ein paar schönen Kängurusteaks an den Strand. Dummerweise waren alle BBQ‘s in Benutzung und es sah auch nicht so aus, als wenn sich das schnell ändern würde. 
So zogen wir dann an einen anderen Strand. Da war es nicht ganz so voll, aber wir mussten immer noch gut eine Stunde warten. Im Endeffekt war es dort aber vielleicht sogar schöner, da man einen perfekten Blick auf die nächtliche Skyline von Sydney hatte. Wir kamen noch mit einem englischen Pärchen ins Gespräch, die nur wenig entfernt in einem Traumhaus bei Freunden wohnten. So saßen wir dann noch bis knapp Elf Uhr da. 
Dann kam der harte Moment, an dem wir unseren Weg zum Flughafen starteten. Der Verkehr im nächtlichen Sydney war deutlich angenehmer als am Tag, aber auch so gab es einige Situationen, bei denen man sich mal wieder schön ärgern konnte. Nach einer guten Stunde waren wir dann da. 
Wir suchten noch eine Weile nach dem Aufenthaltsraum, denn nur der hat in der Nacht noch offen. Der Rest des Flughafens ist ab Elf bis Vier komplett geschlossen. Ein netter türkischer Bauarbeiter zeigte uns dann den Weg.
Dann kam der Abschied von Lars und Theresa :( - wir machten es relativ kurz und schmerzlos. Dann hieß es warten. Es gab free Wifi und ansonsten war der Boden gar nicht mal so unbequem. 

Um halb Sechs Uhr Morgens schnallte ich mir dann den Rucksack ein letztes Mal in Australien auf den Rücken. Der Gang zum Jetstar Schalter war kurz. Nach ein bisschen Warten konnte ich mein Gepäck auf das Band werfen und mein Onlineticket vorzeigen. Da man auch ein Weiterflugticket braucht, um auf den Fiji‘s einzureisen, zeigte ich auch dieses. Und dann ging‘s los. 
Ich wurde nach einem Australischen Visa für diesen Zeitraum gefragt. Hatte ich natürlich nicht. Aber eigentlich befand ich mich ja auch nur in der Durchreise. Außerdem sollte man ja ohne Probleme ein Visa bekommen können, wenn man einreist. Das wollte die liebe Dame am Schalter aber nicht ganz verstehen. So redete ich eine Weile auf sie ein. Dann präsentierte sie mir ihre Lösung. Ihrer Meinung nach sollte ich ein Ticket kaufen, bei dem man das Geld bei der Stornierung zurückbekommen könnte. Dieses hätte ich dann bis zum 8.12 (Ende meines Working Holiday Visa) einbuchen müssen. Sobald ich durch die Grenzkontrolle von Fiji wäre, könnte ich es sofort stornieren. 
Lustigerweise hatte ich auf einem anderen Reiseblog von diesen Fällen gelesen. Normalerweise umging der Typ vom Blog das ganz, indem er sich seine Tickets einfach zusammen bastelt. Es muss ja nur so aussehen, als ob man ein Rückflugticket hat...
Nun konnte ich schlecht in zwei Stunden ein Rückflugticket zusammenbasteln. Naja, vielleicht hätte ich das schon machen können, aber ich zog es vor noch mal mit einer Person zu sprechen, die etwas mehr zu sagen hatte. So fand ich mich in einer Konversation mit einem relativ jungen Asiaten wieder, der schon etwas mehr Verständnis aufbrachte. Ich sollte dann erst mal warten. Naja, waren ja noch zwei Stunden Zeit, bis der Check-In Schalter zu machte. Nach ‘ner knappen Stunde wurde ich dann von der Dame vom Schalter abgeholt und bekam wenig später dann mein Ticket in die Hand gedrückt.

Nach einer weiteren knappen Stunde auf australischem Boden, dröhnten die Turbinen der A320 auf und schoben uns langsam aber sicher über das Rollfeld und schlussendlich in die Luft. 
Nach Vier Stunden unerholsamen Schlafs landeten wir in Nadi. Es dauerte eine Weile bis wir das Flugzeug verlassen konnten. Mit dem Schritt über die Türschwelle schlug mir eine Wand feuchter, warmer Luft ins Gesicht. Die Brille beschlug, die Poren öffneten sich schlagartig und gaben den Weg für den Schweiß frei. 
Wir gingen über eine etwas baufällig wirkende Brücke in das Terminal. An der Seite der Brücke überall Leute vom Flughafen die in einer Tour grinsten und immer wieder „Bula“ sagten. 
Im klimatisierten Terminal ging es dann durch die Grenzkontrolle. Hier lächelte man nicht mehr. Allerdings wehten einem von ein paar Metern entfernt die Töne einer Fijianischen Band in die Ohren. 
Der Rucksack war schnell auf dem Gepäckband gefunden, wurde aus seinem Flightbag befreit und umgeschnallt. Nach ein paar Metern wurde er dann noch einmal auf Essen durchleuchtet. 
Dann stand ich erst mal ein bisschen Planlos in der Empfangshalle. Da fiel mir ein anderer Backpacker auf. Der wurde dann natürlich prompt angelabert. Uuuuuund naaaaa? Jop, er war aus Deutschland und hieß Phillip. 
Nachdem wir aus dem Vodafone Shop draußen waren, kam eine Frau auf uns zu und fragte, in welchem Hostel wir wohnen würden. Sie lotste uns zu einer Bank, bei der wir auf unseren Fahrer warten sollten. Der war dann auch schnell da. Es stieß noch eine Engländerin zu uns, bevor wir zusammen in einem 25 Jahre alten Mercedes zum Hostel fuhren. 
Die grüne Landschaft zog an uns vorbei und wechselte sich immer mal wieder kurz mit kleinen Häusern ab. Im Hintergrund ein grauer Berg, um den sich die Regenwolken gesammelt hatten.
Im Hostel angekommen, wurden wir erst mal von einer Gruppe Einheimischer herzlich begrüßt. Nach dem Check-In wurde unser Gepäck auf‘s Zimmer gebracht. Was für ein Service :)
Nachdem wir unsere Zimmer angeguckt hatten, ging es wieder runter ins Hostel. Das lag übrigens direkt am Strand. Das war zwar nicht gerade der schönste, aber immer noch besser als nicht am Strand :D
So genossen wir erst mal ein kühles Fiji Gold in der Bar, gaben (dank Wifi) bescheid, dass unser Flugzeug nicht abgestürzt ist und relaxten vom Flug. Danach machten wir einen kurzen Strandspaziergang. Man soll es ja fast nicht glauben, aber das Wasser hatte quasi die gleiche Temperatur wie die Luft. 
Als der Magen anfing zu knurren, sind wir zurück in die Bar und haben erst mal ein schönes Abendessen geordert. Für 10 FJD (4€) bekamen wir super Essen und dazu noch einen Sonnenuntergang im Hintergrund. So lässt es sich Leben :)
Nachdem wir von den Moskitos beinahe aufgefressen wurden, wechselten wir in den überdachten Teil der Bar, in dem Moskitospiralen zum Einsatz kamen. 
Philip war jedoch heiß auf Kava. - Das ist das „Nationalgetränk“ der Fiji‘s. Kava wird aus den Wurzeln der Kavapflanze gewonnen. Dieser werden erst getrocknet und dann zermahlen. Das Pulver wird dann durch ein Tuch in Wasser aufgelöst. Traditionell wird es aus Kokosnussschalen getrunken. Dabei kann man mit den Worten „Hurricane, High Tide, Mid Tide und Low Tide“ den jeweiligen Füllstand der Schale bestimmen ( komplett voll -> fast ganz leer).
Die Fijianer sagen zu der trüben braunen Brühe gerne „Chicken Soup“. Was uns zum Geschmack und Aussehen bringt. Denn beides stimmt ganz und gar nicht mit Hühnerbrühe überein. Es ist eher als wenn man ein, braunes, trübes Erde/ Wasser Gemisch trinkt. - Nicht das ich das schon probiert hätte...aber ich vermute es kommt dem schon sehr nahe ;)

Das ganze wäre ja relativ witzlos wenn das dann alles wäre. Der Effekt den Kava auf den menschlichen Organismus hat, lässt sich als entspannend beschreiben. Man driftet in einen leichten Zustand des Entspannt seins und auf einmal sind einem die Mückenstiche komplett egal. Zudem schläft man nach ein paar Schalen ziemlich gut. Aber mit meinem Schlafmangel vom Vortag hätte ich wahrscheinlich auch so gut geschlafen...


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Montag, 2. Dezember 2013

Der Letzte Post aus Australien - Sydney 2013


Der 29.11.2013:

Als wir morgens losfuhren, regnete es natürlich. Dazu kam noch, dass alle Hostels in Sydney voll waren. Wir guckten schon nach billigen Hotels etwas außerhalb der Stadt. 
In Paramatta gingen wir dann nach einigem Suchen jedoch in die Information. Dort wurde uns ein Campingplatz in North Ryde, also ziemlich nah zur Stadt empfohlen. Und er hatte sogar noch was frei. Also sind wir da hin. 
Kurz guckten wir uns alles an, dann fuhren wir einkaufen. Nach dem kochen von Penne mit getrockneten Tomaten, gebratenen Zucchini und Feta Käse, ging es in den Aufenthaltsraum. 
Lars ist dann noch Theresa aus der City abholen gefahren. Ich guckte ein bisschen nach Flügen und buchte dann gegen zwei Uhr auch endlich einen Weiterflug.


Der 30.11.2013:

Am 4.12. würde es gegen 8:44 Uhr weiter nach Fiji gehen. Lange hat die Entscheidung gedauert, ich hoffe es war die richtige. 
Da Lars und Theresa erst gegen halb sieben zurück aus der City waren, schliefen wir alle ziemlich lange. 
Um zwei Uhr sind wir dann zur Bahnstation und ab ging es mit dem Zug in die City. Und dann stand ich nach einem knappen Jahr dort wo alles angefangen hat. In Sydney.
Da Theresa Internet brauchte, setzte sie sich in ein Café. Ich machte mit Lars und Isa eine kleine Stadttour. Kreuz und quer ging es zu den besten Punkten. War schon ein leicht melancholisches Gefühl, alle Plätze wieder zu sehen. Es war, als wäre ich erst Gestern angekommen. 
Im Botanischen Garten, mit Blick auf das Opera House und die Harbor Bridge, setzten wir uns erst mal auf ne‘ Bank und ließen alles auf uns wirken. 
Auf dem Rückweg, kauften wir noch für Abends beim Woolworth ein, dann ging es mit der Bahn wieder zurück. 
Abends gab es dann eine türkische Linsensuppe, danach hieß es wieder mal Aufenthaltsraum. 


Und der 1.12.2013:

Am nächsten Tag sind wir wieder spät aufgestanden, und wieder gegen zwei Uhr in die City gefahren. Dieses mal allerdings mit dem Auto. Da Wochenende war und ich noch einen Parkplatz kannte, der am Wochenende kostenlos war, sollte das ganze kein Problem sein. Zum Glück hatten sich die Schilder in einem Jahr nicht verändert, womit wir problemlos parken konnten. 
Dann ging es weiter mit Sightseeing. Wir liefen wieder ordentlich was weg. Waren auf der Harbor Bridge und am andern Ufer. Im Luna Park und an allen wichtigen Lookouts. Nebenbei entdeckten wir noch ein Rockfestival, das gerade im Gange war. Via Darling Harbor ging es dann zurück zum Auto. In unserem Standard Woolworth in der Nähe von North Ryde, kauften wir dann wieder ganz billig für das Abendessen ein.
Um neun Uhr waren wir zurück. Nach unserem Schnitzel Napoli, ging es wieder in den Aufenthaltsraum. Dort las ich dann durch Zufall etwas, dass sonst evtl. noch problematisch geworden wäre. Wenn man nach Fiji einreisen will, brauch man einen Weiterflug. Das hieß, ich müsste mich jetzt schon festlegen, wo es nach Fiji hingeht. Ich hätte diese Entscheidung ja gerne verschoben :D

Dazu der 2.12.2013:

Am 1.12. wurde es dann nichts mehr mit dem Buchen des Weiterflugs. Aber es gab ja noch den 2.12.
Morgens ging es relativ früh aus den Federn. Eigentlich wollten wir den Campingplatz verlassen und in ein Hostel in der City wechseln. Allerdings hatte ich in der Nacht zuvor noch mal die Preise gecheckt, welche einfach abnormal waren. 
So kam es, dass wir noch mal verlängerten. Gegen halb elf sind wir dann nach Manly aufgebrochen. Dort parkten wir erst mal für zwei Stunden in einem Parkhaus. Nach den zwei Stunden kamen wir zurück, fuhren raus und wieder rein. Dann ging Theresa wieder in ein Café und Lars, Isa und ich ein bisschen shoppen. Als dann die nächsten zwei Stunden abgelaufen waren, hatten wir Glück, dass wir noch mal kostenlos davon kamen. Denn eigentlich erfasste eine Kamera das Nummernschild.
Nach Manly ging es dann wieder in das Standardshoppingcenter. Schnell mal wieder billig eingekauft, dann zurück zum Campingplatz. 
Dort machten wir unsere letzte Abrechnung und nebenbei wurde ein bisschen geköchelt. 
Es gab eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln in einer frischen Sauce mit Sour Cream. 
Nach dem Essen, liefen wir noch ein bisschen im Wald herum. Kurz bevor es dunkel wurde, entdeckten wir noch eine Eule. Ich glaube das war die erste in freier Wildbahn, die ich gesehen habe.
Dann ging es, wie sollte es auch anders sein, in den Aufenthaltsraum. Dort tauschten wir Bilder. Ich schrieb, eben diesen Blogartikel. Der letzte aus Australien :(

Ich hoffe ihr hattet alle euren Spaß das letzte Jahr lang. Danke das ihr alle eifrig gelesen habt. Jetzt geht es auf zu neuen Abenteuern. Ich verlasse die westliche Zivilisation und wage mich in die Weiten Asiens vor. Mal gucken, was da so alles passieren wird. 
Wie schon geschrieben, geht es als erstes auf die Fiji‘s. Ich denke ich werde da dann auch über Weihnachten und Silvester sein und mich in der Sonne räkeln. Zweites Weihnachten, ohne Weihnachtsstimmung und Schnee, aber das passt schon. 
Wo genau es nach den Fiji‘s hingeht, weiß ich noch nicht. Der Weiterflug wird erst gleich gebucht. Aber ich nehme stark an, dass die Wahl auf Singapur fallen wird. Wir werden sehen...

So stay tuned, and see ya in a bit :)

Ach ja nachträglich noch frohen ersten Advent :)


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Donnerstag, 10. Januar 2013

Roadtrip


Und wachte dann um fünf vor 11 wieder auf. Scheiße. Um 11 Uhr musste man auschecken. Und dann kam auch schon der Typ, der den Verpeilten immer sagt, dass sie auschecken müssen ;). Schnell ins Bad. Wieder zurück zum Zimmer. Aber was war das? Die Karte für die Tür ging nicht mehr...
Also runter an die Rezeption, die Karte verlängern lassen. Dann wieder nach oben. Anziehen. Sachen zusammen räumen. Und dann wieder runter. Auschecken. 
Dann sind wir noch schnell runter in die Küche was zu Essen machen. Wolfgang hatte wohl auch verschlafen. Jedenfalls wollten wir uns jetzt erst um halb eins für unseren Roadtrip treffen. 
Und um kurz nach halb kam Wolfgang dann wirklich mit seinem Holden vorgefahren. Ist wirklich ein riesen Teil. vier Rucksäcke und noch allerhand anderer Kram passten locker flach in den Kofferraum. 
Nach der Verabschiedung von Adam, der erst in ein paar Wochen seinen Farmjob anfängt, fuhren wir los.
Nach ein paar kleineren Umwegen, befanden wir uns auf dem Weg raus aus der City. 
Irgendwann hielten wir in Liverpool, einer kleineren Stadt, um die Luft und ein paar andere Sachen am Auto zu checken. Mir war den Vortag schon aufgefallen, dass der eine Reifen verdächtig platt war. Nachdem dann wieder alles ok war, fuhren wir einkaufen. ein 15 Liter Kanister Wasser und ein bisschen was zu Essen. Und dann ging der Ritt weiter. Auf dem Highway mit 110 Km/h ging es Richtung Canberra. Durch die Einöde. Wir passierten einige tote Kängurus. Weite Plateaus. Und die ein oder andere Kleinstadt. 
Und dann waren wir auch schon in Canberra. Der langweiligsten Stadt Australiens. Total tote Hose dort. Wir haben uns dann noch schnell das teuerste Gebäude Australiens, das Parliament House, angeguckt. Dann haben wir noch etwas gegessen. Die leeren Straßen Canberras beäugt. Und Schlussendlich haben wir bemerkt, dass es in Wagga Wagga, dem eigentlich nächsten Stop, wahrscheinlich gar kein Hostel gibt. Bzw. nur ein einziges. So beschlossen wir die Nacht durchzufahren, oder wenn es nicht mehr geht, anzuhalten und im Auto zu schlafen.
Marcel fuhr dann die ersten 200 km. Wolfgang spielte Känguru Entdecker. Denn Nachts sind auf den Highways wohl immer viele Kängurus unterwegs. Dann, nach 200 km, übernahm ich. Ca. 200km vor Melbourne fuhr Wolfgang dann weiter. Und zum Glück musste unser Kühlergrill keine Bekanntschaft mit einem Känguru machen.  
Um 5 Uhr Morgens, pünktlich zum Sonnenaufgang, waren wir dann in Melbourne an der Küste. Nach ein paar Minuten frischer Luft, hauten wir uns alle noch mal ins Auto, um ein wenig zu schlafen. 
Um 10 Uhr ging es dann weiter. Mit der Suche nach einem Parkplatz. Im Internet hatten wir gelesen, dass man im Casino billig parken kann. Und so fuhren wir dort hin. Leider war das Parkhaus schon voll. Aber wir konnten auf ein anderes ausweichen, welches 12$ für 12 Stunden parken veranschlagte. 
Dann war der nächste Punkt an der Reihe. Die Suche nach einem Hostel. Mit der Hilfe der guten alten Smartphones konnten wir dann einige ausmachen. Diese klapperten wir dann ab. Am Ende fiel unsere Wahl auf das billigste. Wie sollte es auch anders sein ;). 
Zum Glück war der nächste Aldi nicht all zu weit weg. So ging es erst einmal Einkaufen. Dann etwas Essen. Und danach dann ein wenig ausruhen. 
Marcel und Wolfgang wollten an diesem Abend ausnahmsweise mal nicht ausgehen. Nur ein wenig Goon schlürfen. Und das taten sie dann auch. Später fiel Wolfgang dann ein, dass er evtl. sein Auto über die Nacht noch wo anders hinfahren musste. Aber zum Glück hatte der Jonas sich ja zurückgehalten und war noch nüchtern. Am Ende ließ er sein Auto einfach im Parkhaus stehen...
Und dann war der erste Tag in Melbourne schon zu Ende...

Und hier sind mal wieder mehr Bilder:















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Beachday at Manly


Unter anderem hatten wir abgesprochen mit Wolfgang‘s neuem Gefährt nach Manly zu fahren. Um 12 Uhr trafen wir uns dann vor dem Wake Up. Und dann ging die Fahrt nach Manly mit Wolfgang, Adam, Marcel, Tim und mir los. Auf der falschen Straßenseite und mit einem V6 mit 3,8 Litern unter der Haube. 
Nach gefühlten zehn Mal verfahren, trotz Navi, kamen wir dann irgendwann in Manly an. Nachdem die 7 $ für eine Stunde parken bezahlt waren, stürzten wir uns in die Wellen. Und diese waren zum Teil wirklich groß. Sehr groß. 
Nach zwei Stunden fuhren wir dann wieder zurück in die City. Für die Fahrt brauchten wir dieses Mal ca. 2 1/2 Stunden. Auf dem Hinweg waren es vielleicht 30 Minuten...
Aber was will man machen, gegen den Feierabendverkehr? 
Im Auto wurden dann schon Pläne für die Nacht geschmiedet. Denn es war ja unsere letzte in Sydney. Am Sonntag sollte es dann um 12 Uhr auf nach Melbourne gehen. 
Nach einer kleinen Planänderung trafen wir uns dann mit Adam und Wolfgang um 9 Uhr in unserer Lobby. Wolfgang hatte irgendwas von einem kostenlosen Konzert gehört. Und so wollten wir vor unserem Barbesuch erst dort hin. Auf dem Hinweg noch schnell zu Jimmy Chaens. Goon kaufen. Dann Durch den Hydepark in Richtung Konzert. Im Park stieß dann noch Tim mit Hanna, einer Finnin zu uns. Das Konzert stellte sich dann nicht wirklich als Konzert heraus. Es war vielmehr eine eingezäunte Gartenparty im Hydepark. Und da man dort sowieso nicht seine eigenen Getränke mitbringen durfte, musste der Goon erst geleert werden. Die vier Liter waren dann auch relativ flott nach 1 1/2 Stunden in unseren Kehlen verschwunden. Dann wollten wir auf das „Konzert“. Aber aus unerklärlichen Gründen war die Veranstaltung schon zu voll, wie der Türsteher meinte. Naja, da dort eh nichts los war, zogen wir in die gute alte Scubar. Dort wurden schnell ein paar Pitcher geleert. Dann waren auf einmal ein paar von uns weg. Wir verbleibenden also auch raus. Nach ein paar Anrufen, stellte sich heraus, dass ein paar in eine Pizzabar gegangen waren. Wir trafen uns dann wenig später wieder in der Maloney‘s Bar. Dort waren die Pitcher noch einmal billiger. 7 $ für einen. Ein super Preis. Ich weiß nichtmehr wie viele wir da noch geleert haben, aber irgendwann nach 3 Uhr hat die Bar dann zu gemacht. Wir sind dann auch ins Hostel. Wolfgang hatte für die Nacht keine Unterkunft, da er im Auto schlafen wollte. Und so huschte er noch schnell in die Dusche und begab sich dann zu seinem Schlafplatz. 
Dann um 4 Uhr fiel auch ich, endlich, völlig alle, ins Bett. 

More Pictures:



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Government House

Da Marcel und Tim am Donnerstag die White Card machten. Und das von 10 - 17 Uhr, musste ich mir für diesen Tag etwas überlegen. Zum Glück standen auf meinem Zettel noch ein paar Dinge. Unter anderem das Government House und „The Rocks“.
Erstmal wurde also mal wieder ein wenig ausgeschlafen. Und überraschenderweise war die Erkältung am Morgen eigentlich fast weg. 
Nach ein paar Toast‘s, setzte ich mich in den kostenlosen Bus und fuhr bis in den Central Business District. Der ist relativ nah am Botanischen Garten. Und in diesem ist das Government House. Zu meinem Glück war das Government House dann natürlich, aus unerklärlichen Gründen, geschlossen. Nur das Gelände war zugänglich. 
Nach dem Besuch des Government House, schlenderte ich durch den Botanischen Garten in Richtung „The Rocks“. The Rocks ist ein Viertel mit sehr interessanten Häusern und vielen kleinen Gassen, Cafés und kleinen Läden. Ein uriges Plätzchen in Sydney. 
Die zeit verging wieder wie im Flug und so begab ich mich dann um 16:30 Uhr auf den Heimweg. Nach einem kurzen Stopp im Woolworth war ich dann um 17 Uhr wieder im Hostel. Nach weiteren zwei oder drei Stunden gingen Marcel und ich dann kochen. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber ich glaube an diesem Tag genossen wir schon eines der Würstchen, aus unserer 22iger Packung für 6$ :). 
Ansonsten war an diesem Abend mal wieder Relaxen angesagt. Marcel und Tim waren noch im Partybus. Aber der war wohl dann am Ende nicht so gut wie beim letzten mal.  

Am Freitag haben wir mal wieder lange geschlafen. Ich, um den letzten Rest der Erkältung loszuwerden und Marcel höchstwahrscheinlich weil er erst um fünf Uhr wieder im Hostel war. Für Freitag war dann wieder Jobsearching angesagt. Diesmal verbrachten wir fast den gesamten Nachmittag im Ultimate Oz. Und wieder haben wir e-mails geschrieben und Leute angerufen. Wie man das halt so macht...
Gegen Abend hin nahm unser Plan mit Wolfgang nach Melbourne zu fahren, langsam immer mehr Gestalt an. Wolfgang hatte nun wirklich zugeschlagen. Er besaß ab nun einen Holden Comodore. Das waren zu diesem Zeitpunkt wirklich extrem gute Nachrichten. Sonst hätten wir mit dem Bus oder der Bahn fahren müssen. Und das wäre dann deutlich teurer gewesen. 
Wolfgang kam dann später auch noch in unser Hostel um kurz ein paar Dinge mit uns zu besprechen. Wir sind dann auf‘s Zimmer und haben noch ein wenig mit den Leuten aus unserem Zimmer gequatscht. 

Mehr Eindrücke vom Government House:







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Über den Dächern von Sydney


Da dösten wir dann bis ca. 12 Uhr Mittags vor uns hin. Dann machten wir uns langsam zu Tim‘s Hostel auf. Denn wir mussten endlich mal duschen. Alles hat geklebt und man hat sich einfach nicht mehr wohlgefühlt.
Nach der besten Dusche des neuen Jahres, haben wir dann beschlossen, die verbleibende Zeit des Tages in das „Museum of Contemporary Art“ zu gehen. Kurz vor vier waren wir dann dort. Um 5 Uhr hat das Museum dann zugemacht. Aber wir haben auch so alles gesehen, ganz ohne hetzten. 
Danach haben wir uns noch an die Promenade gesetzt. Den Blick auf das Opera House genossen. Und, wie sollte es auch anders sein, das freie Wifi genutzt. 
Dann sind wir zurück geschlendert. Marcel und ich immer noch ohne Bleibe. Mit Aussicht auf eine weitere Nacht in der Central Station. Auf den Rückweg liefen uns dann Adam und Wolfgang über den Weg. Adam erzählte uns, dass er im YHA eingecheckt hat. Die YHA‘s sind die offiziellen Hostel‘s, wie bei uns Jugendherbergen. Meist deutlich teurer als die anderen Hostel‘s, dafür bieten sie aber auch einen guten Standard. Adam meinte dann weiterhin, dass das Hostel wahrscheinlich sogar noch Betten frei hat. Nach kurzer Besprechung entschlossen wir uns für das Hostel und gegen die Central Station ;). Aber da kannten wir den Preis noch nicht...
Eigentlich wollten Tim, Marcel und ich gleich in Tim‘s Hostel kochen, aber da wir nun die Aussicht auf ein Hostel hatten, gingen wir gleich weiter um zu fragen ob noch etwas frei ist. Und siehe da, es war wirklich noch etwas frei. Sogar im gleichen Zimmer. Zum Glück hatte ich in Deutschland noch die Jugendherbergskarte beantragt, sodass ich am Schluss „nur“ 40 $ für die Nacht bezahlt habe. Marcel dagegen musste ganz dezent mal 52 $ hinblättern. Aber das war es ihm anscheinend nach den zwei Nächten in der Central Station wert. Und mir auch. Außerdem hatte das Hostel einen Pool und eine Sauna im neunten Stock - über den Dächern von Sydney. 
Nach dem einchecken und einschließen unserer Wertsachen, sind wir schnell wieder zu Tim. Der hatte das Essen in der Zwischenzeit auch schon fertig. So genossen wir unsere Nudeln mit Tomatensoße, Hackfleisch, Käse und Tabasco ( An dieser Stelle sei angemerkt, dass Tabasco die Allzweckwaffe im Essensbereich ist. Das Essen kann noch so fade schmecken, mit genug Tabasco kriegt alles die gewisse „Würze“). 
Ausblick vom Dach
Danach sind wir dann wieder in unser Hostel. Denn wir wollten ja noch ein wenig schwimmen. Nach einer Stunde in Pool und Sauna ging es dann noch einmal kurz in die Küche, eine heiße Milch mit Honig, gegen die Erkältung, machen. Danach dann schnell ins Bett, endlich mal wieder gut und vor allem in einem Bett schlafen.















Ein paar Kunstwerke aus dem Museum:







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New Years Eve

User Platz in der Schlange

So eine Schlange hatten wir nicht erwartet. Vor uns lagen, meist in Schlafsäcken, ca. 400 Leute. Den eigentlichen Eingang konnten wir schon gar nicht mehr erkennen. 
Offensichtlich hatten die meisten hier übernachtet. In dem Moment hätten wir uns echt in den Arsch beißen können. Da wir ja eh Homeless waren, hätten wir auch in der Schlange schlafen können. Aber ok, Jetzt war es so. Wir suchten dann das Ende der Schlange. Und das hatten wir dank Schild dann auch schnell gefunden. Immerhin waren wir mit die ersten am Morgen. So konnten wir uns noch einen einigermaßen akzeptablen Platz sichern. 
Gleich hingehauen und erst einmal Schlaf nachgeholt. Tim brachte dann irgendwann noch Kaffee.
Und dann um 9:30 Uhr bewegte sich auf einmal die Schlange. Am Anfang war alles noch ganz gesittet. Einer nach dem andren. Aber dann. Als der erste aus der Schlange getreten war und nach vorne rannte, folgten ihm die Massen. Und so konnten wir unseren einigermaßen guten Platz leider nicht halten. So in der Art kann man sich dann wahrscheinlich eine Massenpanik vorstellen. Naja so, oder so ähnlich. Nur das bei der Massenpanik evtl. nicht alle zum gleichen Eingang laufen. So bildete sich ein Knäuel aus Menschen, meist deutsch sprechend, vor dem Eingang zum Eingang. irgendwann waren wir dann bei der Taschenkontrolle. Kurz drübergeguckt und wir durften rein.
Unser Platz war dann nach 15 Minuten gefunden. Natürlich keiner mehr in der ersten Reihe. Aber immerhin einer mit teilweisem Blick auf die Harbor Bridge.
Zu Beginn war unsere Gruppe 4 Mann stark. Dann folgten noch drei Mädels aus England und viel später kam dann noch der Wolfgang und die Belgierin und eine Freundin. Die Mädels hatten zum Glück ein Laken aus dem Hostel mitgenommen. So konnten wir es uns schön gemütlich machen.
Und dann ging sie los, die Zeit des großen Wartens. Hauptbeschäftigungen waren: Sonnen, Toast essen, Erzählen, Rumlaufen, in den Schatten flüchten, Sonnen, Essen, Rumlaufen, im Schatten schlafen, in der Sonne dösen, Erzählen und so weiter. Achja und ein wenig Musik hören war auch noch dabei. Dann wurde es langsam dunkel. Davor wurden noch von Flugzeugen komische Sachen in den Himmel geschrieben. Und dann war es 9 Uhr. Da bekam man dann einen kleinen Vorgeschmack auf das große Feuerwerk. Mit einem kleinen Feuerwerk für die ganz Jungen, die dann schon ins Bett mussten. War für die abgespeckte Variante schon mal ganz gut. 
Nach weiterem Warten näherte sich der Uhrzeiger dann der 12. Inzwischen hatte die Gruppe noch Zuwachs von einem Marine, ursprünglich aus Melbourne stammend, bekommen. Der hatte einen richtig guten Lautsprecher dabei. So wurde bis kurz vor 12 Uhr noch ordentlich laut Musik gehört und erzählt. 
Dann waren es irgendwann nur noch 10 Minuten. Dann noch 5. Dann noch 2. Eine. 10 Sekunden. 9. 8. 7. 6. 5. 4. 3. 2. 1. - Nuuuuuull - Happy New Year!!!.
Und dann ging es los, das Feuerwerk von Sydney. Am Anfang noch etwas träge. Dann immer besser. Und zum Schluss einfach vernichtend. War schon heftig, wieviel die am Schluss auf einmal rausgehauen haben. Das ganze war im Mittelteil zwar nicht überragend, aber der Schluss einfach spektakulär. Ich sage mal: Once in a Lifetime. Wenn man schonmal in Sydney ist, kann man auch mal 19 Stunden auf 19 Minuten Feuerwerk warten. Einmal - und solange ich keine Karte für eines der Restaurants im Hafen habe, oder mit einer Yacht im Hafen dümple - nie wieder. 
So richtig Sylvesterstimmung wollte auch nicht aufkommen. Man wünschte sich zwar teilweise ein „Happy New Year“ aber so richtig wollte der Funke nicht überspringen. 
Nach Verabschiedung liefen wir dann bei ca. 25° zurück zu Tim‘s Hostel. Mit uns die Massen. In Sydney sind an Sylvester immer ca. 1,5 Millionen Menschen, die sich das Feuerwerk angucken wollen. Da kann man sich vorstellen was da los war. 
Leider mussten wir vor Tim‘s Hostel feststellen, dass für diese Nacht Security an der Tür stand. Wahrscheinlich um genau so Leute wie uns fern zu halten ;). 
Tim ging dann kurz hoch und kam kurz darauf wieder. Zusammen wollten wir wieder in die Shark Hotel VIP Lounge, aber wie die meisten Bars und Clubs forderte man auch hier, an Sylvester, Eintritt. Also auf zur Scubar. Unterwegs noch einen vom Bodensee getroffen, den Tim schon kannte. Die Scubar hatte, man lobe sie an dieser Stelle, sich nicht dazu hinreißen lassen, Eintritt zu verlangen. Mit Adam, Wolfgang und Konsorten wurde dann noch bis 3:15 Uhr in der Scubar Neujahr gefeiert. Dann wurde die Scubar zugemacht. Wie immer um kurz nach 3 Uhr. 
Die anderen zogen dann noch weiter nach Kings Cross. Marcel und ich waren aber zu fertig. Und so ging es wieder zur Central Station. Diesmal war deutlich mehr los. Mehr Schlafende, aber auch mehr umherlaufende, die wieder aus Sydney rausfahren wollten. 
Wir haben uns dann erst vor den Weihnachtsbaum gelegt. Dann später auf eine Bank. Und ca. um 6 Uhr morgens kam langsam die Sonne raus. Da sind wir dann in den Park und haben uns auf den schönen Rasen gelegt. 

Und hier die Eindrücke vom Feuerwerk:

Die Schlange um 8 Uhr Morgens

Die besten Plätze
Noch mehr komische Schrift




Uuuuuuund los geht's - Feuerwerk





























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