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Mittwoch, 11. September 2013

Westcoast Roadtrip - Tag 19 - Bye bye Cape Range


Geschehnisse vom 04.07.2013:

Als wir am Morgen los wollten, kam die Frau vom Camphost dann noch mal und überhäufte uns mit Früchten. War echt ne gute Zeit auf dem Platz dort. Alle super freundlich und generell rangiert der Cape Range Nationalpark unter meinen persönlichen Top 3. 
Auf dem Rückweg in die Stadt machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp an den Mangroven und am Leuchtturm, der auf einem Berg steht. Von dort aus hatte man noch mal eine Top Aussicht auf das Riff. Im IGA wurden dann noch unsere Vorräte ein bisschen aufgestockt.
Danach gingen wir noch mal in das Whalesharkbüro. Wir mussten ja noch unser T-Shirt und das Handtuch abholen. Dabei blieb es dann aber nicht. Joe und Mr. Rastalocke waren auch da und so erzählten wir noch kurz. Außerdem konnten wir wieder das WiFi benutzten. Neben den Bildern der Tour lud ich mir auch noch die neuste Folge Dexter runter, die jetzt endlich mal im Internet verfügbar war ;).
Auf unserem Weg, raus aus Exmouth, wurde dann noch schnell das Wasser aufgefüllt, abgewaschen und geduscht. 

Irgendwann kamen wir zu einer Rest Area und taten das, was wir eigentlich immer so machten. Kochen, ab ins Bett und Laptop an ;)





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Westcoast Roadtrip - Tag 18


Geschehnisse vom 03.07.2013:

Der Schlaf war logischerweise herrlich. Nach dem Tag zuvor konnte es eigentlich auch gar nicht anders kommen. Wir waren aber auch schon relativ früh wach. Aber was soll man auch anderes erwarten, wenn man um 8 Uhr einschläft ;)
Auch wenn wir quasi noch mehr vom Tag hatten, gingen wir den Tag noch entspannter an als sonst schon. Um zwei waren wir erst am Strand. Wir liegen einfach nur da und lassen die Erlebnisse vom Vortag auf uns wirken. Solche Sachen realisiert man meist ja sowieso erst nach ein paar Tagen. 
Als ich kurz zurück zum Van ging, den Speaker und neues Bier holen, und dann wiederkam, waren wir auf einmal von lauter halbwüchsigen 16jährigen umringt. Die hatten in der Zwischenzeit mit ihren Kanus angelegt und bauten sich jetzt an „unserem“ Strand ihr Lager auf. So eine Frechheit! ;)
Aber kein Wunder, die australischen Ferien hatten ja auch mal wieder angefangen. Wir fühlten uns in unserer Ruhe erheblich gestört, deshalb packten wir erst einmal zusammen und gingen zurück zum Van. Nach einer halben Stunde dort, gingen wir zu einem Platz wo wir wieder unsere Ruhe hatten. 
Die Rhythmen drangen aus dem Speaker und untermalten unseren vorerst letzten Sonnenuntergang am Strand. Denn am nächsten Tag war es dann doch mal Zeit den Cape Range Nationalpark zu verlassen. So schön er auch war. 
Als wir gerade beim Kochen waren, kam der neue Camphost vorbei und schenkte uns zwei Äpfel. Ein paar Abende zuvor, hatten wir schon, noch von den alten Camphosts,drei Fischfilets bekommen. Die waren im ersten Moment echt nicht schlecht, dann erinnerte sich mein Gehirn jedoch daran, wie abstoßen es den Fischgeschmack findet. Schade. Aber egal Bernd und unsere Nachbarn haben die Portion auch ohne mich locker geschafft.

Und sichtlich genossen :)








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Westcoast Roadtrip - Tag 17 - Whalesharktour


Geschehnisse vom 02.07.2013:

Dann war der 2.07. endlich da. Um 6 klingelte der Wecker. Um halb sieben waren wir dann schließlich aufgestanden. Nach dem Frühstück und dem Verlängern unseres Platzes herrscht langsam Aufbruchsstimmung. 
Gegen halb acht treten wir den Weg zur Tantabidi Bootsrampe an. Von dort sollte uns ein kleineres Schlauchboot auf das eigentliche Whalesharkboot bringen. Als wir viertel vor dort ankommen, stehen schon allerhand 4WD‘s mit Bootsanhängern da. Von jedem Whalesharkswimmunternehmen mindestens einer. 
Es wird noch schnell eine Seasick Tablette eingeworfen, die uns von der Frau im Büro sehr ans Herz gelegt wurde. Nur um sicher zu gehen. Denn wenn man Seekrank werden würde, wäre der Tag komplett im Arsch. Und das Geld was man bezahlt hat logischerweise auch. 
Ich wartete dann am Steg, während Bernd noch mal auf Klo war. Ich unterhalte mich kurz mit zwei anderen, die aber eine Tour mit einem anderen Anbieter gebucht hatten. 
Dann kam ein Bus. In dem war unter anderem auch Joe. Sprich es war unsere Gruppe. Aber Bernd kommt und kommt einfach nicht. Die erste Gruppe hatte schon zum großen Boot übergesetzt, aber Bernd war immer noch nicht in Sicht. 
Ich ging dann mal zu der Frau, die alles zu organisieren schien. Amy. Nachdem geklärt war, wer ich bin und mit wem ich da bin, ging ich dann doch mal nach Bernd schauen. 
Nach ein paar weiteren Minütchen kommt er dann auch zum Steg. 
Nach Amy‘s Liste fehlte zu diesem Zeitpunkt immer noch eine Person. Aber nichts desto trotz, setzten wir über. Dort stellte sich dann nach kurzer Zeit heraus, dass die vermisste Person schon auf dem Boot war. Hatte wohl einer vergessen ein Häkchen zu machen :D
Bernd und ich quetschen uns in zwei Lücken auf den Bänken. Dann bekamen wir Maske mit Schnorchel und die Flossen. 
Der Tagesablauf wurde kurz erklärt, was man auf dem Boot beachten muss und vor allem wie wir uns im Wasser zu verhalten haben. Denn man darf dem Whaleshark auf keinen Fall zu nah kommen. 
Dann konnten wir uns einen „Tauchbuddy“ und, wenn wir wollten, eine Wetsuit aussuchen. 
Dann gab es Kuchen. Während das Boot langsam Fahrt aufnahm, konnten wir uns auf dem Boot frei bewegen. Das Boot war ca. 20 m lang und es gab ein kleines Oberdeck. Der  hintere Teil des Bootes war frei und auf beiden Seiten mit Bänken für insgesamt 20 Leute bestückt. 
Bernd und ich machen uns nach oben, von wo man logischerweise die beste Aussicht hatte. 
Der Captain, welcher das Boot von oben steuerte, wies uns dann immer auf zahlreiche Schildkröten und Buckelwale hin. In gemütlichem Tempo schipperten wir so zu unserem ersten Schnorchelspot. Dort sollten wir an die Tiefe und Weite des Ozeans gewöhnt werden. 
Das Riff lag in ca. 10 m Tiefe. Aber man konnte noch alles super erkennen. Das Wasser war klar. Nach vielleicht maximal 30 Minuten ging es dann zurück auf‘s Boot. Das war bei dem Seegang teilweise sehr lustig anzusehen ;) 
Wir tranken was und dann gab es die zweite Runde Kuchen. Nach einiger Zeit kam Joe und ließ uns wissen, dass wir auf Buckelwale zusteuern würden. Das Boot hatte einen ziemlich ordentlichen Zahn drauf. Ein ständiges auf und ab. Die Gischt spritze nur so auf den Bug des Bootes. 
Auf einmal finden wir uns in einem Schwarm von 50 Delphinen wieder. Außerdem unweit von uns auch noch acht Buckelwale. Die Delphine springen direkt vor, neben und hinter dem Boot. Manche drehen sich um die eigene Achse. Ein wahrliches Spektakel. Nach 20 Minuten gibt der Captain dann auf einmal wieder Vollspeed. Denn der erste Whaleshark wurde vom Spotterplane gesichtet. 
Der Spotter, welcher immer als erstes ins Wasser geht, dann an der Brustflosse des Hai‘s schwimmt und die Richtung anzeigt, in die dieser schwimmt, war schon im Wasser. Seine Gruppe ebenfalls. Aber nach einer Minute tauchte der Whaleshark schon wieder ab. 
Aber es dauert nicht lange bis der nächste gesichtet wurde. Und dieses Mal war es unsere Gruppe, die ins Wasser durfte. 
Wieder bracht Hektik auf dem Deck aus. Als der Spotter im Wasser war, brüllten alle Crewmitglieder nur noch das wir Hinn machen sollten. 
Das Herz pochte und die Aufregung war riesig. Dann stand ich hinten auf der Plattform. Nur noch ein Schritt trennte mich noch vom blauen Ozean. Mit der Hand auf Maske und Schnorchel machte ich den entscheidende Schritt. Ich fand mich in einer blauen Welt voller kleiner Blasen wieder. Dann fing ich an zu strampeln. Immer weiter und weiter. Dann war ich Schließlich bei Amy, der Spotterin. Der Hai schwamm schon nicht mehr an der Oberfläche. Mehr unter uns. Aber allein das war schon unglaublich genug. Die schiere Größe ist einfach unbeschreiblich. Und mit welcher Eleganz und Sanftmut dieses Geschöpf dann durch das blau gleitet - wie gesagt unbeschreiblich. Man muss es selber gemacht haben. 
Aber wie sich auch schon angedeutet hatte, sollte uns der Hai nicht von langer Dauer sein. Nach zwei Minuten entschloss sich auch dieser in die Tiefe zu gleiten...
Wieder auf dem Boot sahen wir einen Hammerhai und eine ein Meter lange Schildkröte. 
Dann hieß es wieder Whaaaaleshark. Die Motoren dröhnten als wir uns dem Hai näherten. 
Die erste Gruppe ging rein. Dann wir. Wieder in das tiefblau des Ozeans. Allein schon der Anblick und die Weite waren geil. Der Whaleshark entschied sich dann, entgegen seiner Artgenossen, mal nicht ab zu tauchen. 
Manche schwammen nicht die ganze Zeit mit dem Hai mit, sondern ließen sich vom Boot wieder einsammeln. Das Boot würde sie dann vor den Whaleshark bringen und von dort konnten sie dann wieder weiterschwimmen. Aber plötzlich hieß es auch so, dass wir eingesammelt werden. Zurück auf dem Boot, wurde uns gesagt, dass ein noch größerer Whaleshark gesichtet wurde. Waaaas? Die Dinger können noch größer werden? Oh ja, sie können! Während die ersten auf gute fünf bis sechs Meter geschätzt wurden, sollte der nun gesichtete um die neun Meter lang sein. 
Die ersten hatten schon keine Lust mehr ins Wasser zu gehen. Aber okay, jedem das seine. Ich genoss den Anblick des sanften Riesen von Anfang bis Ende. Als der untergetaucht war, ging es zum nächsten. Und auch da war ich logischerweise wieder dabei. Während wir mit dem Hai schwammen, machte einer der Crewmitglieder Fotos. 
Wieder auf dem Boot will ich gerade etwas trinken, da hieß es schon wieder nächster Whaleshark gesichtet. Also Becher weg, Maske auf, in die Flossen schlüpfen und reeeeein ins Wasser. 
Als ich einmal zu einem der Whalesharks schwamm, bin ich mir ziemlich sicher neben mir eine kleine Irukanji gesehen zu haben. Aber ich bin natürlich kein Meeresbiologe und kann mich auch irren. Aber möglich wäre es natürlich. Ist jedenfalls niemandem was passiert ;)
So ging die Zeit sagenhaft schnell rum. So hieß es dann schon, dass wir uns langsam auf dem Rückweg machen. Auf dem Weg zurück, der erstaunlich lange dauerte, gab es dann Mittag. Herrlich belegte Sandwiches. Mit Avocado, Salat, Hähnchenbrust und anderen leckeren Sachen. Dazu gab es noch Nudelsalat und noch einen gemischten Salat. 
Die Bäuche waren voll, da hieß es, dass ein Mantarochen gesichtet wurde. Es gab eine kurze Unterweisung, wie wir ins Wasser zu steigen hatten. Denn das normale „reinspringen“ würde den Mantarochen sofort verscheuchen. Man musste also mit äußerster Vorsicht ins Wasser gleiten ;)
Beim ersten mal sehe ich den Rochen für ca. 30 Sekunden, dann taucht er ab. Aber dann kam ein neuer an die Oberfläche, und mit dem konnte ich dann wieder so um die 15 Minuten mit schwimmen. 
Da es dann schon zwei war, fuhren wir wieder auf das Riff zu. Wir hatten durch unseren Gutschein ja noch das kostenlose tauchen. Die anderen konnten so im hinteren Riff Schnorcheln. 
Joe erklärt uns alles zur Ausrüstung und zeigt uns zwei Sachen, die er unter Wasser von uns sehen muss. Einmal das herausnehmen des Mundstücks, mit anschließendem Wiederfinden (alles andere wäre doof) und das unter Wasser setzten der Maske, mit anschließendem Ausspülen mit Hilfe der Nase.
An einer Leine die am Boot befestigt war, ging es dann runter. Als wir den Druckausgleich gemacht hatten, standen wir mit beiden Knien, in 10 Metern Tiefe, im Sand. Im Kreis stehen wir dann eine Weile dort. Dann zeigt uns Joe noch einmal was wir machen müssen. 
Das Wiederfinden stellte keine Probleme da. Beim unter Wasser setzten der Maske war auch erst alles ok, dann löste sich aber das Gummiband der Maske. Das hatte sich vielleicht beim Schnorcheln schon etwas abgezeichnet, aber da war es nicht weiter schlimm. So musste ich dann wohl oder übel auftauchen. Joe kam natürlich gleich mit hoch und fragte ob alles in Ordnung sei. 
Das war es. Ich erklärte ihm die Sache mit der Maske. Als die wieder zusammen gebaut war, ging es wieder runter. 
Dann konnte es endlich losgehen. Wir tauchen im Riff und genießen die Unterwasserwelt. 
Von Fischen, bis zu einer lustigen Schnecke, die sich ganz schnell zurück in ihr Haus zieht, wenn man vor ihr wedelt, war alles dabei. Nur kein weiterer Hai ;)
Nach 32 Minuten gingen die Sauerstoffvorräte langsam zur Neige. Es kam mir gerade mal vor wie 10 Minuten...
Normalerweise bleiben sie wohl nicht so lange mit den Schnuppertauchern unter Wasser, aber wir haben uns anscheinend ganz gut angestellt. Das Boot wartete jedenfalls nur noch auf uns :D
Ich muss dann wohl ziemlich lustig ausgesehen haben, da ich überall im Gesicht Blut hatte. Joe meinte nur, dass das Nasenbluten immer mal wieder passieren kann. Als wir allen versichert hatten, dass es absolut geil dort unten war, konnten wir unsere Früchte als kleine Stärkung essen. 
Total fertig sitzen wir hinten auf den Bänken und entspannen beim sanften schaukeln des Bootes. 
Nachdem wir zwei Gruppenbilder gemacht hatten, fuhr die erste Gruppe zurück zum Steg. Wir fragten Joe dann noch wo wir denn unser T-Shirt und das Handtuch abholen könnten. Logischerweise in der Filiale... hätte man auch so drauf kommen können :D
Mit einem Affenzahn und einer sehr eng gefahrenen Kurve geht es dann auch für Bernd und mich zurück zum Steg. Der Wechsel im Fahrstil wurde mit der Präsents eines Aufsehers am Morgen begründet ;)

Wir sagen allen Tschüss und schlurfen zum Van. Auf dem Campingplatz kochen wir sofort. Am Tisch fallen uns die Augen schon fast zu. Und so kam es, dass wir um sechs im Bett waren und um acht schlafen :D







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Donnerstag, 5. September 2013

Westcoast Roadtrip - Tag 16 - Die Ruhe vor dem Sturm


Geschehnisse vom 01.07.2013:

Noch ein Tag bis zur groß ersehnten Whalesharktour!!! Stellte sich die Frage, was wir an diesem letzten Tag vor dem großen Sturm schönes machen könnten.
Wir entschieden uns für eine kleine Wanderung. 
Diese stellte sich dann auch schon als deutlich anspruchsvoller, als die am Vortag, heraus.   Angegeben waren zwei Stunden für den ganzen Walk. Wir machten ihn in einer ;).
Danach ging es an den Strand. Mir stand der Sinn nicht so nach rumliegen, deshalb bin ich einfach mal los gejoggt. Und immer weiter und weiter. 
Ich lief bis zu dem Abschnitt, von dem uns unsere einen Nachbarn auf dem Campingplatz erzählt hatten. Dort wo die Schildkröten ihre Eier ablegten. Und tatsächlich konnte man die Spuren der Schildkröten im Sand sehen, wo sie an Land gekrochen waren. 
Ich machte noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang, aus einem etwas anderen Blickwinkel und schlenderte dann zurück. 
Es war schon fast dunkel als ich zurück zu unserem Stammplatz kam, an dem der Bernd auch noch lag. Wir warteten noch bis die Sonne komplett verschwunden war und gingen dann zurück zum Van. 

Wir verlängerten noch mal und leiteten dann unsere Abendroutine ein. Nur mit dem Unterschied, dass wir noch früher als sonst Schlafen gingen und einen Wecker stellten...












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Westcoast Roadtrip - Tag 15


Geschehnisse vom 30.06.2013:

Da unsere Vorräte zur Neige gingen und wir auch noch die Whalesharktour buchen wollten, stand für diesen Tag Exmouth auf dem Programm.
Die knapp 100 km sind schnell weg gefahren und nach dem Einkaufen ging es dann ab ins Whalesharkbüro. 
Wir wollten erst auf das Boot am Montag, aber da dort auch schon zwei tauchen wollten, und dazu noch irgendwelche Students auf dem Boot waren, entschieden wir uns für das Boot am Dienstag. Das mit dem Tauchen sollte ich vielleicht kurz erklären: Durch unseren Gutschein, den wir in dem Hostel in Coral Bay ergattern konnten, bekamen wir zum einen 20 $ Rabatt, ein T- Shirt, ein Handtuch und einen kostenlosen Tauchgang. Da aber immer nur zwei Tauchlehrer auf dem Boot waren, wäre es am Montag einfach zu voll geworden. 
Im Endeffekt egal, da das Wetter sowieso immer gut sein sollte. 
So buchten wir unsere Tour für den 02.07.. 
Nachdem die Scheinchen den Besitzer geändert hatten, konnten wir sogar noch das WiFi benutzten. Und das war nicht so ein Popel WiFi sondern richtig schön schnell. 
Nachdem unsere kleine Internetsession vorbei war, fahren wir zum Wasser auffüllen. Toast musste für die nächsten Tage erst einmal ausfallen, aber wir waren partout nicht bereit, 5$ für eine Packung zu bezahlen. 
Auf dem Weg zurück tanken wir am Leuchtturm, der so ca. auf halber Strecke zum Campingplatz liegt. Komischerweise war es dort billiger als in der Stadt. Auch wenn die Zapfsäulen dort noch weiter von der nächsten Zivilisation entfernt waren...
Nachdem wir dann noch abgewaschen hatten, was mal wieder bitter nötig war, geht es zurück „nach Hause“. 
Aber wir biegen nicht gleich auf unseren Campingplatz ab, sondern fahren noch zum Yardie Creek. Eine Art Hauptattraktion im Cape Range Nationalpark. Wir trafen noch ein paar Franzosen, die ein Bergkänguru von einem Felsvorsprung „retten“ wollten. Das erledigte das Känguru dann am Ende selber mit ein paar beherzten Sprüngen...
Als wir zurück zum Auto gingen, stand die Sonne schon tief. Eine sehr gefährliche Zeit zum Zurückfahren.

Und wäre ich nicht mit meinen tollen Reflexen gesegnet, dann gäbe es jetzt deutlich weniger Kängurus auf der Welt ;) ...





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Montag, 2. September 2013

Westcoast Roadtrip - Tag 13 und 14 - Schnorcheln


Geschehnisse vom 28.06.2013 und 29.06.2013: 

Nach dem Frühstück am Holztisch, der in jeder Bucht stand, lasen wir beide erst einmal. 
Gegen elf Uhr ging es dann zum Visitor Center. Als wir Dort alles angeguckt hatten, unter anderem einen 45 minütigen Film über das Ningaloo Reef, liehen wir uns noch Flossen aus.  
Danach ging es zu dem Schnorchelspot namens „Oyster Stacks“. Dort kann man nur während der Flut schnorcheln, da das Wasser sonst nur ca. 30 cm über dem Riff ist. Bei Flut sind es immerhin 1,70 m. Unsere Nachbarn aus der anderen Bucht neben uns waren auch da. Schon zum zweiten Mal wie sie uns sagten. Es sei so gut gewesen, dass sie gleich noch mal wiederkommen mussten. 
Über spitze Steine mussten wir uns Wasser klettern. Aber dann staunten wir auch nicht schlecht, was sich dort für ein farbenfrohes, mit exotischen Fischen besiedeltes, Riff vor uns erstreckte. Durch die geringe Tiefe musste man nicht mal runtertauchen um den Fischen besonders nah zu sein. 
Das Highlight waren dann die 30 Minuten in denen ich mit einer Schildkröte mit geschwommen bin. 
Bernd blieb noch etwas länger drin und ich sonnte mich.

Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz bei der Wasserstation um abzuwaschen. Dann ab zurück auf den Campingplatz, den Sonnenuntergang genossen und ab ins Bett ein paar Serien geguckt. 












Am nächsten Tag stand wieder Schnorcheln auf dem Programm. Dieses Mal fuhren wir zum „Tourqouise Bay“. Einem Schnorchelspot, an dem man sich mit der Strömung durchs Riff tragen lassen kann. Man sollte nur rechtzeitig wieder zurück zum Strand schwimmen, sonst wird man aufs offene Meer hinausgetragen. 
Das Riff lag dort deutlich tiefer und war auch nicht durchgängig. Vielmehr erhoben sich aus dem Sand immer mal wieder große Korallenblöcke. Nicht ganz so gut wie Oyster Stacks aber definitiv auch top. Bernd hatte sogar einen Hai gesehen ;).  Wir drehten drei Runden, in denen wir auch oft gegen die Strömung schwammen und gingen dann erschöpft raus. 
Wir mussten die Flossen auch noch abgeben, von daher traf sich das alles ganz gut. Ich checkte dann noch den Wetterbericht in der Information und dann entspannten wir uns wieder an unserem „Homebeach“. 
Außerdem verlängerten wir für zwei weitere Nächte auf dem Campingplatz...




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Westcoast Roadtrip - Tag 12 - Cape Range Nationalpark


Geschehnisse vom 27.06.2013: 

Entgegen aller Vermutungen, schafften wir es wirklich um 5 Uhr aufzustehen. In der morgendlichen Dunkelheit brachten wir dann die 100 km, die uns von Eingang des Cape Range Nationalparkes trennten, hinter uns. Ca. 20 Meter vor dem Eingang werden wir dann natürlich noch von so einem V8 Monster Geländewagen überholt, der sich anscheinend nicht mir dem zweiten Platz zufrieden geben konnte. 
Da das Rangeroffice sowieso erst gegen 9 aufmachen würde, kletterten wir noch mal nach hinten und schliefen ein wenig. 
Kurz vor Neun kommt dann die Rangerin. Wir konnten zwischen zwei Plätzen wählen, da man nur auf diesen länger als einen Tag bleiben konnte. Am Ende fällt die Wahl auf den „Mesa-Campground“. Nur 10 Meter zum Strand erschien er uns perfekt. 
Die Schlange hinter uns war bis dahin schon deutlich gewachsen. Es hatte sich also auf jeden Fall gelohnt so früh zu kommen ;)
Wir bekamen dann eine Art Ticket und hatten eine Stunde Zeit, um uns beim Campleiter zu melden. Dieser weist uns eine Bucht zu. Da die aber noch belegt war, fuhren wir auf einen kleinen Ausweichparkplatz und frühstückten erst einmal. 
Als die Bucht dann frei war, wurden wir gleich nett von unserem Nachbars begrüßt. Drew, pensionierter Offizier bei der Army, bot uns an unsere Sachen über seinen Generator zu laden. Dazu konnten wir natürlich nicht Nein sagen, da wir immer nur laden konnten wenn unser Motor lief (Bernd hatte einen kleinen Inverter mit Mehrfachsteckdose im Auto).

Dann war erst mal Strand angesagt. Da sind wir dann den ganzen restlichen Tag. Spielen ein bisschen Football und brutzeln einfach nur in der Sonne. Und außer zwei Angler war der Strand komplett leer...




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