Sonntag, 9. Juni 2013

Melbourne to Perth Roadtrip - Tag 2



Geschehnisse vom 24.05.2013:


Wir wachen auf, als ein Auto mit Warnblinklicht vor uns steht. Im ersten Moment schießt uns natürlich der Gedanke an einen Ranger durch den Kopf. Doch durch die angelaufene Scheibe können wir nicht genau erkennen was draußen vor sich geht. Also warten wir. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es auf der gesamten Great Ocean Road (Strände mit eingeschlossen), nicht erlaubt ist, im Auto zu Schlafen. 
Aber auch nach 10 Minuten hat noch niemand am Van geklopft. Erleichtert lassen wir uns wieder auf die Matratze sinken und dösen noch ein bisschen vor uns hin.
Doch die ersten Sonnenstrahlen sind schon zu sehen, also stehen wir auf um dieses schöne Schauspiel zu beobachten. 
Das Auto mit Warnblinklicht stellte sich dann als Baustellenfahrzeug heraus. Nach kurzer Nachfrage erfuhren wir, dass an diesem Tag ein Haus nach unten an den Strand gebracht wird. Wohl für ein Surftunier. 
Da wir mit 6:30 Uhr noch relativ früh dran sind, fahren wir erst einmal ein bisschen die Great Ocean Road entlang. (Einer der Bauarbeiter war so nett und öffnete uns noch einmal die Absperrung die schon aufgestellt worden war ;) )
Irgendwann finden wir dann ein relativ schönes Plätzchen zum Frühstücken. Die Sonne brutzelt derweil auch schon ein wenig. So sitzten wir in der wärmenden Morgensonne auf einer Holzbank mit Meerblick und genießen unser Müsli mit Apfel und Milch. - What a life!
Dann fahren wir halt wieder die Great Ocean Road. Ich habe diese ja schon einmal mit Tim und Marcel gemacht, aber Wolfgang wollte das ganze natürlich auch sehen. Als wir gegen spätem Mittag an den 12 Aposteln ankommen, fängt es an zu regnen. 
In Warnambool halten wir natürlich an der Käsefabrik. Wolfgang wurde dann auch am Käseregal fündig. Danach gehen wir noch zu Hungry Jack‘s schütteln. Unser Mittag besteht dann dank free Fries und einem 2 für 1 Gutschein aus Pommes und zwei Burgern. 
Da Warnambool relativ groß ist und Wolfgang noch eine Versicherung für den Van brauchte, fuhren wir noch zur nächsten Commonwealth Bank. 
Dort kündigte er dann die Versicherung von seinem anderen Auto, dass er noch auf den letzten Drücker losgeworden war. Und so hatte der Van dann nach knapp 30 Minuten eine Versicherung. 
Von Warnambool aus ging es dann Richtung Mt. Gambier. Dort gibt es einen „Blue Lake“. Einen See, der aus unerklärlichen Gründen Blau ist. Jedenfalls im Sommer. Im Winter färbt er sich dann Stahlgrau. 
Da wir den See sowieso angucken wollten und es auch zu dunkel zum weiterfahren war (Stichwort: Kängurus), suchten wir uns einen Schlafplatz in Mt. Gambier. Wir wurden direkt am See fündig. Dort gab es absolut keine Laternen oder sonstige Beleuchtung. 
Also stellten wir uns dort auf eine Art Parkplatz. Wobei wir bis heute nicht wissen ob es wirklich ein Parkplatz war ;). 
Wir warfen dann noch kurz einen Blick auf den See, aber außer dem silbernen Schimmern des Mondlichts auf dem Wasser, war er schwarz. Aber es war ja auch dunkel. 
Wir überlegten noch kurz was wir noch machen könnten, jetzt wo wir ja in einer relativ großen Stadt waren. Die Pub‘s fielen jedoch schon einmal weg, da ich noch krank war. Das Kinoprogramm sagte uns auch nicht ganz so zu. Also entschieden wir uns, einfach ein kleines eigenes „Kino“ in unserem Van aufzubauen. 
Und nachdem wir beide mit dem Gefummel an unseren Handys fertig waren, klappten wir den Laptop auf und guckten Hangover 2. 

Und hier noch mal ein paar Bilder von der Great Ocean Road im Winter:

















Kommentare:

  1. Dear Jonas,
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    I have really enjoyed reading through your interesting posts. You describe some great adventures here and provide beautiful pictures from the places you visit to complement the narrative. I really like it.
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